WLP CID-16 GÜS/BMS/CTS Protokoll

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Einhalt

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Kommunikations-
schnittstelle

COM1

Typ: 2-Leiter Halb Duplex RS-485
Konnektor: 3-Poliger Schraubenklemme (intern)

Verbindungen:
1: (Rechts) Nichtinvertiertes Signal
2: (Mitte) Komplementäres Signal
3: (Links) Skærm

Wirte die diese Schnittstelle angeschlossen sind müssen die Richtung nach Transmission wechseln sobald der Stoppbit des letzten Charakters transmittiert worden ist, weil ein Antwort in Millisekunden generiert wird und einlaufen kann.

COM2
Typ: Voll Duplex RS-232
Konnektor: 9-Poliger D-sub (M) Stecker

Verbindungen:
  1. DCD
  2. RxD
  3. TxD
  4. DTR
  5. GND
  6. DSR
  7. RTS
  8. CTS
  9. RI

Wirte die diese Schnittstelle angeschlossen sind müssen die DSR Linie LO halten; sonst vermutet der WLP dass ein externer Modem angeschlossen ist, und versucht dieser zu initialisieren - bis Erfolg. Einhalt

Kommunikations-
parameter

115200,N,8,1

Zeitmäßige
Ansprüche

WLP transmittiert ohne Charakterabstand; angeschlossene Wirte müssen dies hantieren können.
Nach 20msek Rx Inaktivität forziert der WLP ein Abschsluß ein angefangenes Telegramm.
Der Transmissionsrichtung der RS-485 muss sobald gewechselt werden wie die Stoppbit der letzen Charakter transmittiert worden ist.
Mehrlinienantworte haben mindestens 1.25msek Linieseparation. Mehrlinienantworte sind durch Kanäle weniger Bandbreite als 115200bps nicht zu leiten. Einhalt

Telegramm- und
Buffergröße

Die Telegramme des CID-16 GÜS/BMS/CTS Protokolles sind Linienorientiert.
Jede Linie enthält maximal 95 Zeichen; hiervon sind 14 Zeichen header, bis zu 80 Zeichen sind Nutzlast, und 1 Zeichen ist Terminator (CR).
NB! Wenn GÜS/BMS/CTS als selbständiger Wirt eine RS-485 Bus angeschlossen wird die mehrere WLPs bedient darf sein Schnittstelle Netztrafik sehen der andere Protokollformate verwenden, und deren Telegramgrößen bis 2kByte betragt. Einhalt

CID-16 Adressierung
und Einkapslung

Die CID-16 Adressierung benutzt ein Oktett zu Identifikation eines Netzwerks und ein Oktett zu Identifikation eines Wirtes dieses Netzwerks. Das Netzwerksoktett kann Werte von 0-255 haben, weil das Wirtsoktett nur Werte von 1-245 haben kann, da 0 die generische Netzwerksadresse und 255 die Broadcastadresse ist.
Netzwerksoktett (MSB) und Wirtsoktett (LSB) treten zusammen auf als ein Big-Endian Wort das die CID-16 Adresse ist.
Ein CID-16 Telegrammheader sieht so aus:
Name   Ofs Grö Funktion
dg_typ  0   1  Tel.Typ: '?' = Anfrage, '!' = Antwort
dest    1   4  Hex Empf.Adresse (Wort) (ASCII)
ndg_typ 5   1  Neg. Tel.Typ: '?' für dg_typ '!' und umgek.
src     6   4  Hex Abs.Adresse (Wort) (ASCII)
src_tc 10   1  Separator '.'
cksum  11   2  Hex 2's Kompl. d. Telegr. Bytesumme (ASCII)
hdr_tc 13   1  Separator '.'

Hexadecimale Repräsentation verwendet immer große Buchstaben A-F.
Die Kontrollsumme cksum umfaßt das ganze Telegramm von Header bis zu Terminator (inklusiv).
Während der Berechnung der Kontrollsumme muss ihr Feld mit 0x0000 ausgefüllt sein.
Ein Telegramm das von Zeitauslauf terminiert worden ist, und somit kein Terminator enthält, kann mit seine Kontrollsumme nicht validiert werden. Einhalt

Nutzlast:
GÜS/BMS/CTS
Protokoll
Kommandos

Die Nutzlast des CID-16 Telegrammes besteht von ASCII Charaktere im Bereich 0x20 bis 0xFF samt dem Charakter 0x0A (LF), der jedoch nicht als erste Charakter der Nutzlast verwendet worden darf.
Sieht übrigens das separate Dokument mit implementierte Protokoll Kommandos für GÜS/BMS/CTS

Einhalt

Kupplung der
GÜS/BMS/CTS
mit der WLP
Controller

Die GÜS/BMS/CTS Anlage wird ein eine freie CID-16 Adresse des Netzwerk zugeteilt, z.B. 2.254 (0x02FE).

Empfohlene Methode zur Verbindung des GÜS/BMS/CTS ist via COM eines WLP, der nicht ein Gateway ist (d.h. kein Modem hat).
In diese WLP (Peephole genannt) wird ein zusätzliches Wirts-Route entsprechend die Wirtsadresse der GÜS/BMS/CTS Anlage eingerichtet. Telegramme von die GÜS/BMS/CTS Anlage sind entweder für Peephole bestimmt, oder werden von Peephole ins WLP Netzwerk dirigiert. Ein Antwort für GÜS/BMS/CTS wird von alle Wirte gesehen. Mit der Ausnahnme von Peephole werden alle Wirte dies ignorieren; Peephole wird es nach GÜS/BMS/CTS dirigieren.

Wenn GÜS/BMS/CTS ein WLP mit Modem aber ohne Netzwerk angeschlossen werden soll, muss dies bei verwendung von COM1 stattfinden, und auf den WLP muss ein zusätzliches Wirts-Route entsprechend die Wirtsadresse der GÜS/BMS/CTS Anlage eingerichtet werden. Besonders wichtig ist es 32-Bit Netz Routes nach COM1 zu vermeiden um die GÜS/BMS/CTS Anlage irrelevanter Netzverkehr zu entlasten.

Wenn zwei WLPs in Netzwerk gekoppelt sind, und auf beide die COM2 Schnittstelle besetzt ist (z.B. bei eine von einem Modem, und bei andere von einem lokalen PC) kann die GÜS/BMS/CTS Anlage das Netzwerk über ein Halb-Duplex RS-485 Schnittstelle angeschlossen werden.

NB! Der Empfänger der GÜS/BMS/CTS Anlage sieht nun aller Netzverksverkehr. Man muss deshalb auf den volgenden Umständen achten:

Empfang

  1. Jeder Charakter, der nach Interface Zeitauslauf, oder nach dem Charakter 0x04 oder nach ein korrekt terminiertes und gültiges CID-16 Telegramm einlauft bildet der Anfang eines neues Telegrammes ("Start Charakter").
  2. Falls der Start Charakter nicht "!" oder "?" ist, ist das einkommende Telegramm nicht CID-16, und volgende Charaktere bis 0x04 oder Interface Zeitauslauf müssen ignoriert werden.
  3. En neues Telegramm kan unmittelbar nach den Charakter 0x04 folgen.
  4. Die 95-Byte Begrenzung der Telegrammgröße gilt nur CID-16 Telegramme. Andere WLP Protokolle dürfen Telegramme bis 2kB Größe benutzen. Falls die GÜS/BMS/CTS Anlage ohne Buffer ausreichende Größe operiert muss der Empfänger imstande sein irrelevante Charaktere ständig wegzuwerfen.
  5. CID-16 Telegramme dürfen an andere Wirte als der GÜS/BMS/CTS Anlage gerichtet werden. Die GÜS/BMS/CTS Anlage muss solche Telegramme ignorieren.

Transmission
Weil die GÜS/BMS/CTS Telegramme in diesem Konfiguration von ein WLP nicht Routed werden können Kollision am Netzwerk bei gleichzeitige Transmission von WLP und GÜS/BMS/CTS eintreten. Dies ist kein Problem für die WLP Empfänger, die einfach die resultierende, slechte Telegramme kassieren werden. Die GÜS/BMS/CTS Anlage sollte in diesem Konfiguration 300ms 'Ruhe auf der Linie' erwarten ehe sie eine Transmission anfängt. Einhalt